Identity Master
Kurzfristige oder zeitlich begrenzte Statusänderungen, vor allem länderübergreifend, sind sehr komplex und führen zu folgenden Problemstellungen:
Darf ein Projektmanager in England die gleichen Zugriffsrechte haben wie sein deutscher Kollege? Und welche Abteilung verfügt über die Hoheit, die Kontexte zum Beispiel nur für eine bestimmte Projektdauer zu ändern, so dass der Grundkontext, wie etwa die Lohnabrechnung, erhalten bleibt?
Zu jedem funktionierenden Identity Management Konzept gehören definierte Business-Rollen. Deren Kontexte verschaffen jedem Mitarbeiter im Rahmen seiner Hierarchiestufe Zugriffsrechte und bestimmen, in welchem Land zum Beispiel seine Lohnabrechnung stattfindet. Eine verteilte Datenhaltung der Eigenschaften einer Identität und ungenaue Verantwortlichkeiten werden vermieden.
Es stellt sich dennoch die Frage, aus welchem System die Daten zu einer Identität kommen und wer die Hoheit über diese Daten besitzt. Die Zugriffskontrolle erfolgt abhängig von spezifischen Rollen.
Mit Hilfe des bizcon Identity Master werden die betroffenen und notwendigen Prozesse erarbeitet und definiert und in eine zukunftsfähige Lösung umgesetzt.
Das System, welches die Datenhoheit über ein bestimmtes Attribut besitzt, ist in der Lage, diese Informationen in allen Zielsystemen zu überschreiben. Umgekehrt darf ein Zielsystem seinen eigenen Datensatz schreiben, ohne die Hoheit darüber zu besitzen.
Die Hoheit über Identitäten und deren Eigenschaften bleibt bei dem jeweiligen Quellsystem, durch die Festlegung der führenden Systeme und der Datenhoheit für die verwalteten Attribute werden Konflikte um die Hoheit autoritativer Daten vermieden.


Identity & Accessmanagement

